Freitag, Dezember 07, 2007

geschichten von der zahnfee

puuuh, was für ein tag. das allerwichtigste: der kleine prinz hat alles gut überstanden. dr. roes von der tierarztpraxis dr. sörensen war sehr klasse mit der fellnase und hat mir mehr erklärt, als ich behalten konnte. beim setzen der narkose und einem ersten kritischen blick ins mäulchen durfte ich noch dableiben und mir einiges zeigen lassen.

Yokis zahnfleisch ist an einigen stellen schon mächtig zurückgegangen, an einigen zahnhälsen fing es sofort an zu bluten, als der arzt darüberstrich und es war auch klar, dass mindestens ein zahn mächtig stinkt, in beiden wortsinnen. letztendlich wurde alles schön saubergemacht und etliche zähne gezogen: 10 oder 11 waren es bestimmt, aber bis auf einen grossen nur kleine, von denen man es bei den meisten nichtmal sehen wird. seine vampirzähnchen hat Yoki aber noch. jetzt gibts erstmal einige zeit AB und natürlich ein schmerzmittel und in 10 tagen gehen wir zur 1. nachkontrolle. direkt hinterher konnte ich einen termin bei unserer homöopathin vereinbaren, die Yoki dann weiter betreut.

mit sicherheit wird uns die zahngeschichte den rest des katzenlebens begleiten und sehr sorgfältig immer wieder geprüft werden. auch regelmässige zahnreinigungen stehen damit auf dem plan, wenn Yoki mitspielt können die aber bei leichter narkose und nur mit bedröppelter katze stattfinden. wahrscheinlich hat der kater eine ausgewachsene paradontitis, mehr wird das grosse blutbild zeigen, das ich noch in auftrag gegeben habe. ausserdem haben wir eine schleimhautprobe in formaldehyd mitbekommen, die wir ggf. später noch zur pathologischen untersuchung einschicken können.

nach unserer ankunft zuhaus begann für mich die wachhundphase, denn Yokis erster gedanke war das hochbett. mit mir als sicherung ist er hinaufgeklettert, hinuntergetragen habe ich ihn dann aber sicherheitshalber. als ich ihn dann aber für eine halbe minute aus den augen liess, sass er auf einmal in seiner hängematte im kratzbaum.


ich glaub, man sieht sogar auf dem foto, wie besoffen er da noch war.

unglaublich anhänglich und verkuschelt war er natürlich, stimme und brummen kamen heut nacht auch endlich wieder und er hat noch gestern gefressen wie eine neunköpfige raupe. Jamie war die ganze sache überhaupt nicht geheuer, immer wieder schnüffelte er Yoki ab und fand ihn offenbar ganz widerlich. das schmerzmittel (als saft mit spritze direkt ins mäulchen gegeben) funktionierte heut morgen problemlos und ich bin sehr zuversichtlich, was die nächsten tage angeht. mittlerweile ist er wieder voll da, kann meckern, spielen und mir beim kuscheln ins kinn zwacken ;o)

Kommentare:

SuMu hat gesagt…

dann wünsche ich dem kleinen mal gute Besserung1

Anonym hat gesagt…

Hallo Cecie,
da wünsche ich dem Süßen doch mal gute Besserung. Ich habe ähnliches mit meinem Madamchen auch durch, allerdings Op am Ohr - eine geschwulst tief im Ohr - aber "wir" aber haben alles gut überstanden.

Franziska

Anke hat gesagt…

Da bin ich aber froh, dass es dem Yoki wieder besser geht.

Liebe Grüße , Anke

Monika (Frau Hofgeschnatter) hat gesagt…

Hi Ihr Lieben,

dann lass dich mal schön verwöhnen kleiner Yoki, du weißt - nie ist Frauchen so spendabel wie an Tagen von Tierarztbesuchen :-)

Nutze es aus

Lg Monika